Die langjährige Unterstützung durch die Stiftung Zukunftsfähigkeit hat sich gelohnt: Germanwatch hat sich in Deutschland zu einer festen Größe entwickelt.
Seit 20 Jahren setzt sich Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen ein und verkörpert mittlerweile eine anerkannte, starke Lobby für nachhaltige Entwicklung. Die prominente Besetzung des Germanwatch-Symposiums am 15. April ist dafür ein deutliches Zeichen. Darauf sind auch wir als fördernde Stiftung sehr stolz.
Festabend "20 Jahre GERMANWATCH"
Donnerstag, 14. April 2011
mit Festansprache u. a. von Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Germanwatch blickt an diesem Abend zurück zu seinen Anfängen und nach vorn bis ins Jahr 2050.
Ein buntes Rahmenprogramm mit Wort-, Bild- und mit Musikbeiträgen u. a. von Pascal Gentner (Liedermacher) und der Band "Fräulein Winkelmann" (akustische Weltmusik aus Berlin) ist auch vorgesehen.

Symposium: Entwicklungsland Deutschland – auf dem Weg zur großen Transformation?
Freitag, den 15. April 2011, 9 – 17 Uhr
Die Formulierung "Entwicklungsland Deutschland" war schon vor zwei Jahrzehnten Provokation und Denkanstoß zugleich – doch mit Sicherheit ist sie heute so aktuell wie damals. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums will Germanwatch fragen: Ist Deutschland bereit für die große Transformation?
Wie muss sich das Land entwickeln, um global verantwortlich zu handeln und eine zukunftsfähige
2-Grad-Gesellschaft zu werden?
Es diskutieren in drei Panels unter der Moderation von Johanna Holzhauer (WDR) & Petra Pinzler (DIE ZEIT) zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie aus Organisationen für Umweltschutz und Entwicklungszusammenarbeit.
Hier finden Sie die vollständigen, aktuellen Infos zu den Jubiläumsveranstaltungen
Hier finden Sie Programm und Anmeldungsformular zur Veranstaltung als PDF-Datei.
März 2011
Der Stiftungsvorsitzende Klaus Milke und Vorstandsmitglied Christoph Bals sind wieder mit einem Germanwatchteam beim 16. Klimagipfel im mexikanischen Cancun dabei.
Weitere Details zur COP 16 finden Sie auf der Germanwatch-Homepage.
29. November - 10. Dezember 2010
Germanwatch hat in Cancun den neuen Klima-Risiko-Index 2011 veröffentlicht.
Zum sechsten Male findet die Untersuchung statt, welche Länder besonders von Wetterextremen betroffen sind.
"Im Jahr 2009 waren überraschenderweise auch Länder wie Taiwan, Saudi Arabien und Australien unter den zehn besonders betroffenen Staaten", erklärt Sven Harmeling, Autor des Index bei Germanwatch. Gerade Saudi Arabien zählt bei den Klimaverhandlungen zu den Staaten, die wichtige Entscheidungen in Sachen Klimaschutz wiederholt ausbremsen. "Dies zeigt, dass kein Land vor Wetterkatastrophen gefeit ist, auch wenn insgesamt vor allem besonders arme Länder zu den am meisten Betroffenen gehören", so Harmeling. El Salvador belegt 2009 den ersten Rang.
Es deutet vieles darauf hin, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel zu einem weiteren Anstieg von Wetterextremen in Form von starken Regenfällen oder extremer Trockenheit führen wird. "Vermehrt ergreifen Entwicklungsländer dabei selbst die Initiative zu Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel", stellt Harmeling fest. Hier bräuchten sie aber weitere finanzielle und institutionelle Unterstützung durch die Industrieländer sowie ambitionierten Klimaschutz um zukünftige Gefährdungen zu minimieren. "Die reichen Staaten, darunter auch Deutschland, dürfen daher der Verabschiedung einer ambitionierten Rahmenvereinbarung zur Anpassung nicht im Weg stehen. Teil hiervon muss ein umfangreiches Risikomanagement, aufbauend auf Katastrophenvorsorge sein. Zusätzlich sollten neue regionale und internationale Versicherungsansätze gemäß dem Verursacherprinzip international unterstützt werden", greift Harmeling eine Forderung vieler verletzlicher Entwicklungsländer auf.
Unter den zehn Ländern, die im Zeitrahmen von 1990-2009 am stärksten von Wetterextremen betroffen waren, befinden sich ausnahmslos Entwicklungsländer. Hierzu zählen unter anderem Bangladesch, Myanmar und Honduras.
Deutschland landete bei der Auswertung für das Jahr 2009 auf Platz 68, im langjährigen Vergleich (1990-2009) auf Platz 28.
Hier finden Sie die Dateien zum Klima-Risiko-Index 2011 und den Vorjahren
5. Dezember 2010
Die Stiftung unterstützt (und in ihren Germanwatch-Funktionen sind Klaus Milke als Vorsitzender und Christoph Bals als politischer Geschäftsführer mit dem Germanwatch-Team zur Zeit dort sehr aktiv) die Bemühungen von Germanwatch, im Rahmen der aktuellen Klimaverhandlungen in dieser Phase vor allem notwendige Vereinbarungen für Anpassungspolitiken für besonders betroffene Entwicklungsländer zu erreichen.
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Aktion vor dem Bonner Maritim. Germanwatch und weitere NRO forderten die Teilnehmenden bereits zur ersten Bonner Verhandlungsrunde im April dazu auf, ambitioniertere Klimaziele anzustreben und somit den 'Scherbenhaufen von Kopenhagen' zusammenzukehren. Foto: Simone Ackermann / Germanwatch |
Zur Zeit findet in Bonn eine 14tägige UN-Verhandlungsrunde statt, die den nächsten UN-Klimpagipfel in Cancun (Mexiko) im Dezember vorbereitet. Nachdem beim Klimagipfel in Kopenhagen sehr unzureichende Ergebnisse erzielt worden waren, soll nun alles Mögliche getan werden, um baldmöglichst das notwendige, rechtlich verbindliche Abkommen herbeizuführen. In Bonn sollen Vorklärungen getroffen werden, welche Bereiche Ende dieses Jahres bereits entscheidungsrelevant sein können: der Schutz des Regenwaldes, die Unterstützung der vom Klimawandel betroffenen Regionen hinsichtlich Anpassung, Technologiekooperation und Aufbau von Handlungskapazitäten. Zentral wird die Frage sein, ob die Industrieländer bereit sind, die angekündigten großen Investitionspakete für den Schutz des Klimas und Regenwaldes sowie für Ernährungssicherheit und Schutz vor Wetterextremen tatsächlich umzusetzen.
Die von der Stiftung Zukunftsfähigkeit geförderte Organisation Germanwatch bringt sich vielfältig und konstruktiv in den Prozess ein. So hat Germanwatch jetzt gemeinsam mit dem WWF eine Studie vorgestellt, die zentrale Elemente zum internationalen Umgang mit den Folgen des Klimawandels insbesondere für die ärmsten und besonders betroffenen Entwicklungsländer identifiziert. Diese Elemente müssen eine zentrale Säule eines neuen internationalen Klima-Abkommens werden und könnten zudem gleichzeitig den UN-Klimaverhandlungen eine positive Dynamik verleihen.
Sven Harmeling, Klimareferent bei Germanwatch und Hauptautor der Studie: "Der Klimawandel gefährdet schon heute die Ernährungs- und Wassersicherheit in Entwicklungsländern. Eine umfassende Anpassungsstrategie kann diesen Ländern wirkungsvoll dabei helfen, dass Investitionen in die Armutsbekämpfung und die Landwirtschaft nicht vom Klimawandel zunichte gemacht werden."
4. Juni 2010
In der sehr inspirierenden Atmosphäre des in seinem umfassenden Ansatz einzigartigen Klimahauses in Bremerhaven konnten Vorstand und Kuratorium der Germanwatch-nahen Stiftung Zukunftsfähigkeit ihre aktuellen Vorhaben diskutieren und die Planungen und die Förderung für 2010 abstimmen.
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Führung im Klimahaus v.l.n.r. : Ingwer Hansen, Dagmar Struß, Wolfgang Doose, Susanne Nawrath (Klimahaus), Miriam Simon, Klaus Milke, Ilona Baum, Holger Baum, Gunther Hilliges |
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Im Mittelpunkt nach einer ausführlichen Führung stand die Debatte um die Beteiligung der Stiftung an der Kampagne 100% Zukunft mit ihren Zielen 100% Erneuerbaren, Verdoppelung der Steigerungsraten der Energieproduktivität sowie dem notwendigen Netzausbau bis 2050 Kuratoriumssitzung: |
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Wie aktiv Stiftungen auf den entscheidenden Zukunftsfeldern sind, zeigte am 18. März der Sonderkongress Nach Kopenhagen - Stiftungen und Klimaschutz des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Berlin.
Stiftungs- und Klimaschutzexperten diskutierten über den Beitrag, den Stiftungen im Folgeprozess der Klimaschutzkonferenz von Kopenhagen leisten können. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen lobte die deutschen Stiftungen für ihre jahrelange "sachliche Aufklärungsarbeit" und die "konkrete Unterstützung praxisnaher Projekte für mehr Energieeffizienz". Als "unverzichtbar" bezeichnete der Minister das derzeitige Engagement der Stiftungen auf dem Gebiet des Klimaschutzes.
Die Stiftung Zukunftsfähigkeit war mit im Programm vertreten und ihr Vorsitzender Klaus Milke konnte sich im Programm und in den Diskussionen gut einbringen. Das Germanwatch- und Stiftungsprojekt "100 Prozent Zukunft" konnte genauso angesprochen werden wie der neue Worldwatch-Bericht Zur Lage der Welt 2010 "Einfach besser leben" (Mitherausgeber Germanwatch).
Teilnehmende in dem Diskussionspanel mit Klaus Milke waren unter der Moderation von Dr. Reiner Klingholz, Dr. Werner Schnappauf (Hauptgeschäftsführer BDI) , Dr. Fritz Brickwedde (Generalsekretär DBU) und Prof. Dr. Claudia Kemfert (Abteilungsleiterin DIW).
Im Nachgang zur Veranstaltung im Allianz-Stiftungsforum am Pariser Platz soll ein Mehrpunktepapier über den besonderen Beitrag von Stiftungen zum Klimaschutz erarbeitet werden. Es soll aber auch geprüft werden, ob nicht die Jahrestagung des Bundesverbandes 2012 zum Thema "Rio+20" durchgeführt werden soll, wobei das Thema Klima natürlich besonders berücksichtigt würde.
Foto rechts:
Klaus Milke (auf dem Bild rechts), Vorsitzender der Stiftung Zukunftsfähigkeit, als Teilnehmer im Diskussionspanel
Foto links oben:
Klaus Milke mit Bundesumweltminister Röttgen (Mitte des Fotos) und Dr. Hans Fleisch (auf dem Foto rechts), Generalsekretär beim Bundesverband Deutscher Stiftungen
Der neue Oberbürgermeister von Bonn Jürgen Nimptsch konnte kurz nach seiner Wahl als weiteres Beiratsmitglied für die Stiftung gewonnen werden. Seine Vorgängerin Bärbel Dieckmann, nunmehr Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe bleibt weiterhin Mitglied des Stiftungsbeirats.
Unser Stiftungs-Kuratoriumsmitglied Professor Dr. Michael von Hauff ist am 23.November 2009 Preisträger des B.A.U.M.-Umweltpreises in der Kategorie Wissenschaft geworden.
Sein wissenschaftliches Forschen und sein langjähriger Einsatz im Bereich Nachhaltigkeit wurden damit gewürdigt.
Unter dem Titel
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Mitwirkende bei diesem EXPERTENWORKSHOP waren unter anderem: Guido Axmann, Christoph Bals, Antonella Battaglini, Jan Burck, Ignacio Campino, Wolfgang Doose, Frank Förster, Kristin Gerber, Armin Haas, Volker Hauff, Gunther Hilliges, Johanna Holzhauer, Anne Koch, Harry Lehmann, Manfred Linz, Peter Liese, Paul Metz, Klaus Milke, Eberhard Neugebohrn, Dustin Neuneyer, Milan Nitzschke, Martin Rocholl, Carsten Rolle, Kristina Steenbock, Michael Theben, Michael von Hauff, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Frauke Wiese