Stiftung Zukunftsfähigkeit
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Aktuelles

Handeln und Verhandeln: Klimaverhandlungen in Bonn

Die Stiftung unterstützt (und in ihren Germanwatch-Funktionen sind Klaus Milke als Vorsitzender und Christoph Bals als politischer Geschäftsführer mit dem Germanwatch-Team zur Zeit dort sehr aktiv) die Bemühungen von Germanwatch, im Rahmen der aktuellen Klimaverhandlungen in dieser Phase vor allem notwendige Vereinbarungen für Anpassungspolitiken für besonders betroffene Entwicklungsländer zu erreichen.

Die Scherben aus Kopenhagen zusammenkehren Aktion vor dem Bonner Maritim. Germanwatch und weitere NRO forderten die Teilnehmenden bereits zur ersten Bonner Verhandlungsrunde im April dazu auf, ambitioniertere Klimaziele anzustreben und somit den 'Scherbenhaufen von Kopenhagen' zusammenzukehren.
Foto: Simone Ackermann / Germanwatch

Zur Zeit findet in Bonn eine 14tägige UN-Verhandlungsrunde statt, die den nächsten UN-Klimpagipfel in Cancun (Mexiko) im Dezember vorbereitet. Nachdem beim Klimagipfel in Kopenhagen sehr unzureichende Ergebnisse erzielt worden waren, soll nun alles Mögliche getan werden, um baldmöglichst das notwendige, rechtlich verbindliche Abkommen herbeizuführen. In Bonn sollen Vorklärungen getroffen werden, welche Bereiche Ende dieses Jahres bereits entscheidungsrelevant sein können: der Schutz des Regenwaldes, die Unterstützung der vom Klimawandel betroffenen Regionen hinsichtlich Anpassung, Technologiekooperation und Aufbau von Handlungskapazitäten. Zentral wird die Frage sein, ob die Industrieländer bereit sind, die angekündigten großen Investitionspakete für den Schutz des Klimas und Regenwaldes sowie für Ernährungssicherheit und Schutz vor Wetterextremen tatsächlich umzusetzen.

Die von der Stiftung Zukunftsfähigkeit geförderte Organisation Germanwatch bringt sich vielfältig und konstruktiv in den Prozess ein. So hat Germanwatch jetzt gemeinsam mit dem WWF eine Studie vorgestellt, die zentrale Elemente zum internationalen Umgang mit den Folgen des Klimawandels insbesondere für die ärmsten und besonders betroffenen Entwicklungsländer identifiziert. Diese Elemente müssen eine zentrale Säule eines neuen internationalen Klima-Abkommens werden und könnten zudem gleichzeitig den UN-Klimaverhandlungen eine positive Dynamik verleihen.

Sven Harmeling, Klimareferent bei Germanwatch und Hauptautor der Studie: "Der Klimawandel gefährdet schon heute die Ernährungs- und Wassersicherheit in Entwicklungsländern. Eine umfassende Anpassungsstrategie kann diesen Ländern wirkungsvoll dabei helfen, dass Investitionen in die Armutsbekämpfung und die Landwirtschaft nicht vom Klimawandel zunichte gemacht werden."

4. Juni 2010




BESUCH IM KLIMAHAUS BREMERHAVEN 8° OST

Einzigartige Architektur In der sehr inspirierenden Atmosphäre des in seinem umfassenden Ansatz einzigartigen Klimahauses in Bremerhaven konnten Vorstand und Kuratorium der Germanwatch-nahen Stiftung Zukunftsfähigkeit ihre aktuellen Vorhaben diskutieren und die Planungen und die Förderung für 2010 abstimmen.

Führung im Klimahaus Führung im Klimahaus
v.l.n.r. : Ingwer Hansen, Dagmar Struß, Wolfgang Doose, Susanne Nawrath (Klimahaus), Miriam Simon, Klaus Milke, Ilona Baum, Holger Baum, Gunther Hilliges
Im Mittelpunkt nach einer ausführlichen Führung stand die Debatte um die Beteiligung der Stiftung an der Kampagne 100% Zukunft mit ihren Zielen 100% Erneuerbaren, Verdoppelung der Steigerungsraten der Energieproduktivität sowie dem notwendigen Netzausbau bis 2050



Kuratoriumssitzung:
Gunther Hilliges, Reinhard Loske
und Christoph Bals im Gespräch



Kuratoriumssitzung




Stiftungen spornen an zum Klimaschutz

Wie aktiv Stiftungen auf den entscheidenden Zukunftsfeldern sind, zeigte am 18. März der Sonderkongress Nach Kopenhagen - Stiftungen und Klimaschutz des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Berlin.
Klaus Milke mit Bundesumweltminister Röttgen und Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär beim Bundesverband Deutscher Stiftungen Stiftungs- und Klimaschutzexperten diskutierten über den Beitrag, den Stiftungen im Folgeprozess der Klimaschutzkonferenz von Kopenhagen leisten können. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen lobte die deutschen Stiftungen für ihre jahrelange "sachliche Aufklärungsarbeit" und die "konkrete Unterstützung praxisnaher Projekte für mehr Energieeffizienz". Als "unverzichtbar" bezeichnete der Minister das derzeitige Engagement der Stiftungen auf dem Gebiet des Klimaschutzes.

Die Stiftung Zukunftsfähigkeit war mit im Programm vertreten und ihr Vorsitzender Klaus Milke konnte sich im Programm und in den Diskussionen gut einbringen. Das Germanwatch- und Stiftungsprojekt "100 Prozent Zukunft" konnte genauso angesprochen werden wie der neue Worldwatch-Bericht Zur Lage der Welt 2010 "Einfach besser leben" (Mitherausgeber Germanwatch).
Klaus Milke für Stiftung Zukunftsfähigkeit auf dem Podium Teilnehmende in dem Diskussionspanel mit Klaus Milke waren unter der Moderation von Dr. Reiner Klingholz, Dr. Werner Schnappauf (Hauptgeschäftsführer BDI) , Dr. Fritz Brickwedde (Generalsekretär DBU) und Prof. Dr. Claudia Kemfert (Abteilungsleiterin DIW).

Im Nachgang zur Veranstaltung im Allianz-Stiftungsforum am Pariser Platz soll ein Mehrpunktepapier über den besonderen Beitrag von Stiftungen zum Klimaschutz erarbeitet werden. Es soll aber auch geprüft werden, ob nicht die Jahrestagung des Bundesverbandes 2012 zum Thema "Rio+20" durchgeführt werden soll, wobei das Thema Klima natürlich besonders berücksichtigt würde.

Foto rechts:
Klaus Milke (auf dem Bild rechts), Vorsitzender der Stiftung Zukunftsfähigkeit, als Teilnehmer im Diskussionspanel

Foto links oben:
Klaus Milke mit Bundesumweltminister Röttgen (Mitte des Fotos) und Dr. Hans Fleisch (auf dem Foto rechts), Generalsekretär beim Bundesverband Deutscher Stiftungen





Erweiterung des Beirats Ende 2009

Der neue Oberbürgermeister von Bonn Jürgen Nimptsch konnte kurz nach seiner Wahl als weiteres Beiratsmitglied für die Stiftung gewonnen werden. Seine Vorgängerin Bärbel Dieckmann, nunmehr Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe bleibt weiterhin Mitglied des Stiftungsbeirats.





B.A.U.M.-Umweltpreis an Michael von Hauff

Unser Stiftungs-Kuratoriumsmitglied Professor Dr. Michael von Hauff ist am 23.November 2009 Preisträger des B.A.U.M.-Umweltpreises in der Kategorie Wissenschaft geworden.
Sein wissenschaftliches Forschen und sein langjähriger Einsatz im Bereich Nachhaltigkeit wurden damit gewürdigt.





Jahrestagung 2009
am 20.11.2009 im Münster-Carré in Bonn

Unter dem Titel

100 Prozent Zukunft
Neue Vernetzungen - neue Stromnetze - neue internationale Kooperationen - auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050

führte die Stiftung kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen zusammen mit ihrem Kuratorium und Beirat als ihre Jahrestagung 2009 eine Gemeinschaftsveranstaltung zusammen mit Germanwatch und dem Projekt Climate Mainstreaming durch.

Gefördert durch

BMBF-Logo ECF Logo

Mitwirkende bei diesem EXPERTENWORKSHOP waren unter anderem: Guido Axmann, Christoph Bals, Antonella Battaglini, Jan Burck, Ignacio Campino, Wolfgang Doose, Frank Förster, Kristin Gerber, Armin Haas, Volker Hauff, Gunther Hilliges, Johanna Holzhauer, Anne Koch, Harry Lehmann, Manfred Linz, Peter Liese, Paul Metz, Klaus Milke, Eberhard Neugebohrn, Dustin Neuneyer, Milan Nitzschke, Martin Rocholl, Carsten Rolle, Kristina Steenbock, Michael Theben, Michael von Hauff, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Frauke Wiese